
"Thromboseprophylaxe bei Nierenfunktionsstörungen"
Die venöse Thromboembolie (VTE) stellt eine der häufigsten und zugleich vermeidbaren Todesursachen bei hospitalisierten Patienten dar. Insbesondere bei neurologischen und internistischen Patienten führen Immobilität, akute Erkrankungen und Komorbiditäten – darunter auch die Niereninsuffizienz – zu einem erheblich erhöhten Thromboserisiko.
Die Fortbildung vermittelt einen aktuellen Überblick zur evidenzbasierten VTE-Prophylaxe unter besonderer Berücksichtigung von Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion. Grundlage bilden die aktualisierte S3-Leitlinie 2025 sowie klinische Studiendaten. Im Fokus stehen die strukturierte Risikoabschätzung mit der Abwägung von Thromboserisiko gegenüber Blutungsrisiko, die Auswahl geeigneter Prophylaxemaßnahmen als auch die leitliniengerechte Behandlungsdauer. Auch aktuelle für die Neurologie wichtige Aspekte der neuen Leitlinie werden berücksichtigt.
Vor dem Hintergrund der Niereninsuffizienz werden pharmakokinetische Unterschiede der Substanzen, das Risiko der Akkumulation und Vorsichtsmaßnahmen bei diesen vulnerablen Patienten dargestellt. Niedermolekulare Heparine gelten als bevorzugte Therapieoption, wobei substanzspezifische Unterschiede und die individuelle Nierenfunktion berücksichtigt werden müssen
Referentin: Frau Dr. Christiane Johr, Apothekerin
Zielgruppe: Ärzte & Psychologen, Interessierte
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hainichakademie@oehk.de
Tagungsort
Hainich Akademie
Ökumenisches Hainich Klinikum gGmbH
Pfafferode 102, 99974 Mühlhausen
17.06.2026
11:45 Uhr
17.06.2026
14:30 Uhr
Ökumenisches Hainich Klinikum gGmbH
Hainich Akademie/Sozialzentrum, Seminarraum Ulme
Pfafferode 102
99974 Mühlhausen
Deutschland
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